Elf Jahrhunderte in drei Tagen

2000 BesucherInnen sind bereits in den ersten drei Tagen gekommen, um jene Schätze zu bewundern, die Kurator Falko Daim für die Ausstellung „Das Goldene Byzanz & der Orient“ zusammengetragen hat. SchauspielerInnen in Gewandung des Byzantinischen Hofstaats, IkonenmalerInnen und HandwerkerInnen in der Ausstellung trugen zur Atmosphäre bei und ließen das suboptimale Wetter vergessen. Erstmals seit 500 Jahren konnten die Gäste dank einer originalgetreuen Rekonstruktion einer byzantinischen Doppelorgel mit dem Ensemble „Musica Romana“ eine Reise in die Klangwelt Konstantinopels antreten.

Bei Kindern stellten sich die von Schulen in Pöchlarn und Amstetten gezeichneten Comics als Anziehungspunkte in sprichwörtlicher Augenhöhe heraus. Auch das Griechische Feuer der Dromone (byzantinisches Kriegsschiff) beeindruckte. Mit Purpurstiefeln, Purpurmantel und Krone wurde so manches Foto im byzantinischen Thronsaal geschossen. Dena Seidl lud zu einer Märchenreise. Im Waffenkeller fanden wilde Pferderennen statt und entstanden wunderschöne Mosaik-Kunstwerke.

Fotos: PHOTO GRAFIK ART

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